Kolumne | 11. november 2019

Damals

Vor dreißig Jahren gab es da mal was. Das war so um den Anfang der 90er herum. Heute sind wir 30 Jahre weiter. Die eine hat damals Molotow-Cocktails „gegen die Bullen“ geworfen. Die zweite der freien Liebe gehuldigt. Der dritte hat nationalistische Parolen in die Luft geblasen. Der vierte hat einfach nur am Wochenende faul „Wetten dass…?“ geschaut oder, gar nicht faul, im Stadion andere Leute verprügelt. So kann man sich die Zeit schließlich auch vertreiben. Vor dreißig Jahren haben die meisten Leute ...


Aufschlüsse
Zeit-Schrift für spirituelle Impulse

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Buchtipps

Wer auf der Suche nach interessanter Lektüre ist, kann an dieser Stelle sich über Buchempfehlungen informieren.

geistl. leitfaden | 08. - 10. november 2019 

So preist Gott an eurem Leibe … 
– Der Körper als Glaubensinstrument

Es ist ein immer wiederkehrendes Thema im Glauben, die Sache mit dem Körper. Auf der einen Seite ist er mit seinen Affekten und Antrieben eine Art dauernde Ablenkungsquelle von den sogenannten wichtigen und geistlichen Angelegenheiten. Hunger, Durst, Müdigkeit, sexuelle Lust, Unwohlsein – all das ist so prosaisch, alltäglich, irgendwie oberflächlich. Andererseits ist genau dieser Tatbestand Ausweis, dass wir lebendig sind, in Kontakt stehen, Verlangen haben nach mehr, als wir selber schon sind. ...


Familia Dei | Sa. 07. dezember 2019

Ein gutes Leben mit & trotz Beschleunigung …
Familia Dei - Nachdenken im Kloster

Resonanz-Erhellungen mit Philosophen & Theologen

Leben ohne Bewegung und Veränderung ist so gut wie tot. Organismen müssen wachsen und sich wandeln. Auch der Glaube. Für Luther ist ein Christ immer im Werden, nie im Gewordensein. Bewegung gehört zu einem guten Leben. Aber zu viel Beschleunigung ist nicht lebensdienlich, sie macht uns abgehetzt und resonanzlos, wie der Sozialphilosoph und Soziologe Hartmut Rosa gezeigt hat. Er stellt beharrlich die Frage nach einem guten Leben trotz ungesunder Beschleunigung. Dieser Suchblick lässt sich auch auf die Bibel ausweiten.


Silvestertagung | 28. Dez. - 01. jan. 2020

Glaube als Antidepressivum
– Ein Einspruch gegen Weltuntergangstheorien

Mit der Welt geht es bergab. Der Klimawandel ist unwiderruflich eingetreten, an den Hebeln der Macht sitzen Leute vom Schlage eines Donald Trump, Wladimir Putin oder Jair Bolsonaro, und die Kirche meldet allmählich auch Konkurs an. Digitale Medien ersetzen den Menschen, Kinder verblöden vor ihren Handys, und keiner kennt mehr Anstand und Sitte. Undsoweiter. Stimmt ja irgendwie auch alles. Es ist zum Depressionen bekommen, wenn man sie vorher noch nicht hatte. (...) Was aber, wenn jemand kühnerweise sogar sagen wollte, dass die, die die Welt kaputt machen möchten, das schon deswegen nicht können, weil sie sie nicht geschaffen haben. Überzogen? Nun, mag sein. In jedem Fall ...



Vorträge von Klaus Vollmer

Wir arbeiten daran, eine große Zahl an Vorträgen von Klaus Vollmer zu digitalisieren. Die ersten Beiträge zum Römerbrief sind bereits online anzuhören.