Kolumne | 30. november 2016

O bot o bot

An Anrufbeantworter und Callcenter haben wir uns inzwischen gewöhnt. Wer hinreichend Zeit hat, kann den Anweisungen der Kommunikationsmaschinen folgen und irgendwann – nach dem Drücken der Tasten zwei, sieben, fünf und einer persönlichen Kennziffer - einmal auf einen lebendigen Menschen treffen. Idealerweise kann man – am Telefon – noch sicherheitshalber fragen: „Sind Sie ein Mensch oder ein Programm?“ Die dann erfolgende Antwort lässt einen zumeist über den Status des Gegenübers gewiss sein. Anders ist es bei den social bots ...



personelles 08. nov. 2016

Am Dienstag, 18.10.2016 ist Reinhard Wagnitz nach langer Krebserkrankung im Alter von 63 Jahren gestorben. Seit Jahrzehnten war er zusammen mit seiner Frau Sabine ein treuer Begleiter und Weggenosse der Gruppe 153, wegen seiner musikalischen Fähigkeiten geradezu der klingende Ton unserer Weggemeinschaft.
Berliner durch und durch, Ingenieur von Beruf und Musiker von Berufung wegen, so haben wir ihn in Erinnerung. Orgel, Chorleitung, konzertante Aufführungen prägten sein und durch ihn vieler anderer Leben. Ein Mensch, der in vielen Gemeinschaften fest verankert war und verankern konnte. Den aus dem Elternhaus empfangenen Glauben hat er treu bewahrt und sich unverwechselbar angeeignet. Das Festhalten am Gottvertrauen und die Hoffnung auf Gottes Treue haben ihn durch die vielen schweren Krankheitsjahre hindurchgetragen. 

In einer bewegenden Trauerfeier haben wir am 2.11. von ihm in Berlin-Heiligensee Abschied genommen. In unser Gebet nehmen wir seine Frau und alle, die um ihn trauern, auf.

Helmut Aßmann für die Gruppe 153

Das Bild wurde am 15.10.2016 aufgenommen.


Aufschlüsse
Zeit-Schrift für spirituelle Impulse

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Buchtipps

Wer auf der Suche nach interessanter Lektüre ist, kann an dieser Stelle sich über Buchempfehlungen informieren.

einkehrtagung | 15. - 18. dezember 2016 

Einfachheit und Stille
– Stille Tage im Advent

Einfach zu werden ist ein Bemühen, das sich nicht erzwingen lässt. Aber - man kann es suchen und finden. Und es steht allermeist nicht am Beginn, sondern am Ziel des Nachdenkens oder stellt sich nach einer Zeit der Einlassung in das Schweigen und der Stille ein. Dafür braucht es in der Regel einige Tage. Die Erfahrung also zeigt: so einfach ist es nicht zu bekommen. Von dem Eiligen und voll gestopften täglichen Leben durchdringen in die Tiefe, hin zum Wesentlichen.


silvestertagung | 28.dez.16 - 01. jan. 2017

Wieviel Dogma braucht der Glaube?
Religion zwischen Lehre und Erfahrung

Wer legt eigentlich fest, was christlicher Glaube ist? Es gibt einige Glaubensbekenntnisse, teilweise sehr alt, aber die sind sich auch nicht alle einig. Und immer schon gab es randständige Gruppen und Kirchen, deren Lehren und Überzeugungen mit dem Mainstream nicht übereinstimmen. Vor allem: wie soll das, was ich erfahre, erlebe und beobachte, überhaupt in eine Lehre gegossen werden können? Muss das überhaupt sein?
Andererseits: beim Reden mit Vertretern anderer Religionen kommt es immer wieder einmal zur Frage, was denn christlich sei und was nicht. Wer weiß das, und mit welcher Begründung? Pastoren, weil sie studiert haben? Bischöfe, weil sie gewählt sind? Gurus, weil sie besonderes intensiv glauben oder leben?


Vorträge von Klaus Vollmer

Wir arbeiten daran, eine große Zahl an Vorträgen von Klaus Vollmer zu digitalisieren. In diesem Jahr sollen sie dann zum Download auf unserer Homepage zur Verfügung gestellt werden. Wir werden Sie hier auf dem Laufenden halten.